Es ist wohl die Meldung der Woche: AMD stellt die lange erwarteten AMD Phenom im fehlerbereinigten B3-Stepping vor, das auch höhere Taktraten erlaubt. Zudem wird das anfangs verfügbare und später wegrationalisierte „X4“ wieder in die Bezeichnung integriert, um die Modelle unter anderem von den neuen Drei-Kern-Prozessoren zu unterscheiden.
AMD Phenom X4 – Logo Im Bereich der Performance hat sich in lediglich einem Punkte etwas getan, dass mit dem Phenom X4 9850 jetzt ein Modell mit 2,5 GHz zur Verfügung steht und fortan dadurch das Flaggschiff der Serie darstellt. Der taktgleiche Phenom X4 9650 ist mit seinen 2,3 GHz aber genauso schnell wie ein vier Monate alter Phenom 9600, wenn man sein TLB-Patch deaktiviert hatte. Deshalb sollte man keine zu hohen Ansprüche an die neuen Phenom-Prozessoren stellen, dienen sie doch einzig und allein erst einmal dem Ziel, ein vielfältigeres Portfolio zu präsentieren und das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen, das unter dem TLB-Bug im B2-Stepping verloren gegangen war. Dass sich Wunder nicht von heute auf morgen einstellen können, zeigt der multiplikatorfreie Phenom X4 9850 mit 2,5 GHz, der an der (nicht stabilen) 3-GHz-Marke seine Grenze gefunden hat. Würde dies nicht auch bereits in der Fertigung so sein, dann hätte AMD den Phenom X4 9950 sicherlich auch gleich veröffentlicht und ihn nicht, zusammen mit dem Phenom FX, in das dritte Quartal verschoben.
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